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01.04.2011
Zukunft filmisch in Szene setzen
Der bundesweite kreative Medienwettbewerb wird gefördert vom BMBF und von der DBU


Futurevision schafft mit "Jugend filmt Bionik" nicht nur eine attraktive Kommunikationsplattform für die visuelle Darstellung von technologischen Innovationen, sondern will Jugendlichen über das kreative Medium Film erste Einblicke in den Bereich der nachhaltigen Zukunftstechnologien gewähren und aussichtsreiche Berufsperspektiven aufzeigen.

Zukunft sichern durch kreative Bildungskonzepte
Die drei wichtigsten Faktoren für den zukünftigen Erfolg der deutschen Wirtschaft werden hier in einer neuen, bislang einzigartigen Schnittstelle zusammen gebracht: Bildung, Forschung und Wirtschaft. Denn daran, wie gut es gelingt, diese verzahnten Bereiche bedarfsgerecht aufeinander einzustellen, entscheidet sich zweifellos die Rolle, die Deutschland in den nächsten Jahrzehnten auf den Weltmärkten spielen wird.

"Grips ist die wichtigste Ressource in einem rohstoffarmen Land", bestätigt Dr. Rainer Erb, Geschäftsführer der Forschungsgemeinschaft BIOKON, "und Investitionen in Bildung sind die notwendige Basis für eine erfolgreiche Wirtschaft, die sich durch wissenschaftliche Innovationen die eigene Zukunftsfähigkeit sichert." Zwar gehören die deutschen Bionik-Forscher international zur absoluten Spitze und deutsche Unternehmen zu den innovativsten der Welt. Doch diese Position ist durch einen eklatanten Mangel an Fachkräften und Nachwuchsforschern vor allem in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bedroht.
Warnend weisen Analysten und Forschungsinstitute darauf hin, dass sich die Situation in diesem Jahrzehnt dramatisch verschärfen wird, denn der Nachwuchs kann angesichts einer Quote von nur 35 Hochschulabsolventen je 1000 erwerbstätige Ingenieure (2007) nicht einmal den Fachkräfteverlust durch Ausscheiden aus dem Berufsleben ausgleichen.
Nach Erkenntnissen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) fehlen derzeit mehr als 35.000 Ingenieure, und wenn der Trend anhält, wird dieser Fehlbestand noch in diesem Jahrzehnt auf rund 200.000 anwachsen.
Klare Worte findet auch der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Hans-Jörg Bullinger: "Das Schicksal Deutschlands hängt an gut ausgebildeten und motivierten Fachkräften, künftig mehr denn je. Wir haben erheblich zu wenig Naturwissenschafter und Ingenieure... Besonders dramatisch ist dieser Mangel gerade in Gebieten, die für den Aufbruch in Zukunftsmärkte benötigt werden."

Ein Medienwettbewerb als Nachwuchsmotivator
Genau hier setzt "Jugend filmt Bionik" an: Kleine Filmteams von Jugendlichen (16 – 21 Jahre) drehen unter fachkundiger Anleitung von Forschern und professionellen Filmteams der Bavaria Filmstudios eigene Kurzfilme, die je nach kreativer Neigung Dokumentar-, Spielfilm- oder Trickfilmcharakter haben können. Thematisiert werden Aspekte der bio-inspirierten Wissenschaft, die sich mit der Entschlüsselung Jahrmillionen alter Konstruktionsprinzipien aus der Natur und ihrer innovativen Umsetzung in neuartige Produkte und Technologien befasst.

„Bionische Prinzipien finden sich überall im täglichen Leben,“ erklärt Silke Kraus, Geschäftsführerin von futurevision gGmbH und Initiatorin des CSR-Projekts. „Der Klettverschluss an Taschen und Textilien ist nicht mehr wegzudenken. Leichtbau nach dem Vorbild Baum hat in der Automobilbranche zu sensationellen Optimierungen geführt. Der Lotus-Effekt hat die Erfindung von selbstreinigenden Oberflächen bei Flachglas und Fassadenfarben ermöglicht und das aufstrebende Geschäftsfeld Robotik verzeichnet aktuell zweistellige Wachstumsraten.“

Um das Interesse von Jugendlichen für diesen - nach Ansicht vieler Experten für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland - besonders wichtigen Forschungszweig zu steigern und Forschung hautnah erlebbar zu machen, schuf die Unternehmerin mit dem Medienwettbewerb eine neue innovative Schnittstelle zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaft, die vom Rat für Nachhaltigkeit als „impulsgebendes Zukunftsprojekt 2011“ ausgezeichnet wurde.

Jugendliche vor und hinter der Kamera
Drehorte der jungen Filmteams sind die freie Natur, Forschungseinrichtungen oder aufgeschlossene Technologie-Unternehmen, die bio-inspirierte Produkte herstellen oder Verfahren entwickeln. Bei den Kurzfilmen schreiben die Jugendlichen nicht nur das Drehbuch, sondern entwickeln – unter professioneller Anleitung – auch eigene Regieideen, agieren als Darsteller vor der Kamera und übernehmen vielseitige Aufgaben am Filmset.

Futurevision lädt aufgeschlossene Unternehmen zur aktiven Teilnahme ein: Sie erhalten die Möglichkeit, sich auf dieser neuen Kommunikationsplattform zu präsentieren und sie für eine öffentlichkeitswirksame Außendarstellung der eigenen Technologien zu nutzen. Insbesondere werden Firmen adressiert, die mit ihren F&E-Abteilungen und CSR-Verantwortlichen eine aktive Führungsrolle in der Nachhaltigkeitsentwicklung einnehmen wollen. Wer eine Filmpatenschaft übernimmt, kann sich dem Nachwuchs als attraktiver Arbeitgeber vorstellen und möglicherweise den Grundstein legen, um sich junge, kreative Köpfe für die Erhaltung der eigenen Zukunftsfähigkeit zu sichern. Außerdem erfährt der Markt neben rationalen Verkaufsargumenten zudem über eine emotionale Ansprache von den technologischen Innovationen junger Start-ups oder mittelständischer Unternehmen. Denn die professionellen Filme stellen für die eigene Unternehmenskommunikation ein langfristiges Werbemedium dar. Die Preisverleihung findet am 30. September 2011 bei einer Galaveranstaltung im Deutschen Museum München statt.


Schüler am Set von Jugend filmt Bionik im DNA-Labor des Deutschen Museum München. Foto ©: futurevision

Weitere Informationen: www.jugendfilmtbionik.de
Filmischer Einblick zum Download: http://gallery.me.com/futurevision#100009/BIONIK_TRAILER_1_29032011_2

Kontakt:
futurevision gGmbH
Geschäftsführung: Silke Kraus

mobil: 0173- 60 90 241
Knorrstr. 27
80807 München
www.jugendfilmtbionik.de


Letzte Aktualisierung ( 13.04.2011 )